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Venus: Von wegen tot
Mit Simulationen zeigen ETH-Forschende auf: Grabenbrüche auf der Venus sind nicht wie angenommen Relikte aus längst vergangenen Epochen, sondern sie sind vermutlich bis zum heutigen Tag geologisch aktiv. Diese Erkenntnis verändert unser Bild vom Schwesterplaneten der Erde und wird künftige Venus-Missionen beeinflussen.
Pusten statt bluten: Gerät misst Fettverbrennung in der Atemluft
Forschende der ETH Zürich haben ein tragbares Messgerät entwickelt, das den Fettstoffwechsel-Biomarker Aceton in der Atemluft fast so präzise nachweist, wie ein Massenspektrometer. Es lässt sich von Laien bedienen und erkennt, wann der Körper während einer Diät oder beim Sport damit beginnt, Fett zu verbrennen.
Neues Programm hilft ETH-Absolvent:innen, ihre Start-up-Ideen schnell auf den Markt zu bringen
Neu erhalten ETH-Studierende auch kurz vor oder nach ihrem Abschluss Unterstützung, wenn sie eine vielversprechende Geschäftsidee und einen funktionierenden Prototyp haben. Das Programm UPortunity hilft ihnen bei der Gründung ihres Start-ups und macht sie in kürzester Zeit fit für den Markt.
ETH Zürich bündelt Klima- und Erdbeobachtungsdaten für die Forschung von morgen
KI-Modelle werden für Wetterprognosen und die Früherkennung von Naturgefahren immer wichtiger. Um diese Modelle zu trainieren, braucht es riesige Mengen an Klima- und Erdbeobachtungsdaten. In den letzten Monaten hat die ETH Zürich daher frei zugängliche Daten der NASA kopiert und an das Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) in Lugano transferiert.
Sieben Professorinnen und Professoren ernannt
Der ETH-Rat hat auf Antrag von ETH-Präsident Joël Mesot in seiner Sitzung am 15. und 16. Juli 2026 fünf Professorinnen und zwei Professoren berufen. Zudem wurde ein Titel «Professor of Practice» verliehen.
Phytoplankton wendet das Zwiebelschalen-Prinzip an
Die Wechselwirkungen zwischen mikroskopisch kleinen Algenzellen und Bakterien im Meer sind zentral für den weltweiten Kohlenstoffkreislauf. Nun haben Forschende an der ETH Zürich einen wichtigen Schritt zur Entschlüsselung der chemischen Sprache gemacht, die diese Wechselwirkungen vermittelt.
In diesem Computerchip schwingt der Speicher
Beim Sichern stossen Quantencomputer noch an Grenzen. Forschende der ETH Zürich setzen nun auf mechanische Schwingungen statt auf elektromagnetische Speicher. Ihr neuer, schwingender Arbeitsspeicher kann auf kleinerem Raum deutlich mehr Information speichern. Dank passender Rechnerarchitektur lassen sich damit auch schwierige Aufgaben gut lösen.
Wolkenbedingungen für präzisere Klimamodelle nachbilden
Am Anfang jedes Wolkentröpfchens steht ein unsichtbares Partikel. Wie sich das Tröpfchen bildet, ist jedoch nicht im Detail verstanden. Mayur Sapkal hat ein Instrument entwickelt, mit dem er das untersuchen kann. Er macht damit Klimaprognosen zuverlässiger.
ETH Zürich eröffnet Campus in Deutschland
Rund zwei Jahre nach Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung mit der Dieter Schwarz Stiftung eröffnet die ETH Zürich in Heilbronn einen neuen Standort – in Anwesenheit von vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Ein 3D-Scanner für elektromagnetische Felder
Forschende der ETH Zürich haben ein Verfahren entwickelt, das elektromagnetische Felder über einer Oberfläche mithilfe eines einzelnen Ions erkennt und davon eine dreidimensionale Karte erstellt. Damit können in Zukunft Chips für Quantencomputer und Quantensensoren verbessert werden.
Alexander Mathys und Ferdinand von Meyenn, wie lässt sich der Protein-Hype nachhaltiger gestalten?
Proteine gelten als Schlüssel zu Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Doch die Fixierung auf Eiweisse greift zu kurz, sagen die Ernährungs- und Lebensmittelexperten Alexander Mathys und Ferdinand von Meyenn. Entscheidend sind vor allem die Herkunft und die gesamte Ernährungsweise – sowohl für den Körper als auch für das Klima.
Wann sich neue Kernkraftwerke in der Schweiz lohnen
Damit neue Kernkraftwerke (KKW) in Zukunft wettbewerbsfähig würden, müsste der Staat die Kernenergie – wie auch die Erneuerbaren – unterstützen und einen Teil der Risiken tragen. Im Gegenzug könnten neue KKW die Stromimporte im Winter verringern. Dies zeigt eine neue Studie der ETH Zürich und des Paul Scherrer Instituts (PSI).