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Selbst der entfernteste Ozean ist mit Zink aus menschlichen Quellen belastet
Zink aus der Industrie und der Verbrennung von fossilen Brennstoffen gelangt bis in die entlegensten Ozeane, wie Forschende der ETH Zürich nachgewiesen haben. Dort übersteigt es inzwischen natürliche Einträge und könnte das Gleichgewicht von Meeresökosystemen stören.
Wie 400 Studierende mit KI und Hardware projektbasiert und praxisnah lernen
An der ETH Zürich entwickeln Studierende im Kurs «Embedded Systems» eigene Prototypen. Eine neue Hardware-Plattform, ein kleines benotetes Projekt sowie ein KI-Assistent ermöglichen diese Form des projektbasierten Lernens erstmals in einem Grosskurs mit 400 Teilnehmenden.
Windenergie und schöne Landschaften in Einklang bringen
In Europa lassen sich Windparks so planen, dass besonders schöne Landschaften geschont werden, ohne dass die Stromkosten steigen. Dies zeigt eine neue Studie. Auf regionaler Ebene kollidieren Landschaftsschutz und Energieziele aber weiterhin – etwa im Alpenraum.
Was muss man können, um erfolgreich mit KI zu programmieren?
Programmieren, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben – das verspricht der Trend des «Vibe Codings». Eine neue Studie der ETH Zürich zeigt nun: Wer mit KI erfolgreich Apps und Programme entwickeln will, braucht neben der Fähigkeit, sich schriftlich klar auszudrücken, weiterhin grundlegende Informatikkenntnisse.
Warum der Eurovision Song Contest immer spannend bleibt
Der Eurovision Song Contest verändert sich ständig. Eine neue Studie der ETH Zürich zeigt, wie teilnehmende Länder voneinander lernen, warum Erfolgsrezepte ihre Wirkung verlieren und wie Regeln den Wettbewerb offenhalten.
Ob der Verkehr fliesst, hängt nicht allein von den Strassen ab
Woran liegt es, wenn sich der Verkehr staut? Staus sind eine Folge davon, wie Städte geplant, gebaut und genutzt werden. Das zeigt ein Vergleich von 30 Städten weltweit. Die Ergebnisse könnten mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung verändern.
Studierende geben altem Baumaterial neues Leben
Studierende der ETH Zürich demontieren Gebäude, katalogisieren Materialien und entwickeln daraus neue Bauprojekte: In einer Lehrveranstaltung direkt auf der Baustelle lernen sie, Kreislaufwirtschaft und digitale Werkzeuge und in realen Projekten umzusetzen.
Mehr Tierwohl im Labor: KI hilft, Schmerzen besser zu erkennen
Bei Tierversuchen mit Mäusen zeigen Änderungen am Gesichtsausdruck, ob ein Tier leidet oder nicht. Bisher musste man sich aufs menschliche Auge verlassen, um eine mögliche Belastung zu erkennen. Nun vereinfachen eine standardisierte Videoüberwachung und KI-Algorithmen diese Aufgabe.
Ein Konzept für semesterlanges Lernen
In der Dynamik-Vorlesung von Dennis Kochmann beschäftigen sich über 700 Studierende kontinuierlich mit dem Lernstoff. Das Ergebnis: eine hohe Beteiligung, weniger Prüfungsstress und nachhaltigeres Lernen. Nun ist der ETH-Professor für den KITE-Award 2026 nominiert.
Jaboury Ghazoul, warum müssen Renaturierungen in mehrfacher Hinsicht gerecht sein?
Ob ausgestorbene Tiere wiederansiedeln oder Wildnis wiederherstellen: Naturschutz wird oft verordnet – ohne die lokale Bevölkerung miteinzubeziehen. Damit solche Projekte erfolgreich sind, müssen Wissenschaftler:innen zwingend verschiedene Ebenen von Gerechtigkeit einbeziehen, schreibt Ökosystemforscher Jaboury Ghazoul.
Warum wir uns bei vermeintlich erloschenen Vulkanen in falscher Sicherheit wiegen
Schläft er nur oder ist er erloschen? Forschende der ETH Zürich finden neue Hinweise darauf, dass selbst eine Ruhephase von 100'000 Jahren nicht garantiert, dass ein Vulkan erloschen ist. Das hat Konsequenzen für die Überwachung von vielen weiteren Vulkanen.
Was Schweizer Bankengold mit der Jungfraubahn, Alpenfestungen und Südafrika zu tun hat
Ein neues Buch zeigt, wie und wo Schweizer Banken während des Zweiten Weltkriegs ihr Gold versteckten und wer und was ihnen dabei half, international erfolgreich zu werden. Im Interview erklärt Autor Ludo Groen, warum er als Architekt über Banken recherchierte und wo Grandhotels, die Swissair und James Bond ins Spiel kommen.