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Erstmals perfekter Zufall erzeugt
Forschende der ETH Zürich haben mit einem Quantenexperiment erstmals perfekte, zertifizierbare Zufallszahlen erzeugt. Diese können unter anderem beim Verschlüsseln von Nachrichten eingesetzt werden.
«Studierende lernen bei uns, nach Fehlern weiterzumachen»
Was, wenn Studierende ohne Druck Ideen verfolgen dürften? Genau diesen Ansatz verfolgt das ETH Student Project House seit zehn Jahren. Im Interview erzählt Leiterin Lucie Rejman, was daraus entstanden ist
Unterwasserroboter misst Eisdicke
Ein Team von ETH-Studierenden entwickelt mit dem Fokusprojekt Polaris einen autonomen Unterwasserroboter, der die Eisdicke präzise von unten misst. Dieser soll neue Daten für die Klimaforschung liefern.
Elf Professorinnen und Professoren ernannt
Der ETH-Rat hat auf Antrag von ETH-Präsident Joël Mesot in seiner Sitzung am 20. und 21. Mai 2026 zwei Professorinnen und neun Professoren ernannt. Zudem wurden drei Titularprofessuren sowie ein Titel «Professor of Practice» verliehen.
Georg Aichinger, wie riskant sind Nahrungsergänzungsmittel?
Rund jede dritte Person in der Schweiz ergänzt ihre Nahrung mit Vitaminen, Mineralstoffen oder pflanzlichen Präparaten. Der Toxikologe Georg Aichinger beobachtet diesen Trend mit Skepsis und warnt vor neuen Produkten, die eine grosse Wirkung versprechen.
Wie man nach zwei Jahren Studium ein Raketentriebwerk entwickelt
Auf der ganzen Welt wird an dieser neuen Art Raketentriebwerk geforscht, weil sie effizienter und leistungsstärker sind: ETH-Studierende der studentischen Raumfahrtinitiative Aris haben ihre eigene Rotating Detonation Rocket Engine entwickelt und getestet.
Neue KI schliesst Datenlücken und zeigt, wie Extremwetter auf der Erde entsteht
Fehlende und schwer vergleichbare Messdaten begrenzen, was KI-Modelle über Klima und Wetter aussagen können. Forschende aus dem ETH‑Bereich stellen nun ein KI‑Modell vor, das solche Lücken gezielt ergänzt, Satellitenbilder rekonstruiert und sichtbar macht, wie Wetter, Land und Wasser zusammenspielen.
Gele aus natürlichen Pflanzenölen für die Kosmetik
Viele Cremes und Seren enthalten künstliche Inhaltsstoffe, die für die Umwelt problematisch sind. Natürliche Pflanzenöle wären nachhaltiger, lassen sich aber nur schwer verarbeiten. ETH‑Forscherin Svitlana Mykolenko hat eine Methode entwickelt, um pflanzliche Öle ohne synthetische Zusatzstoffe zu stabilen Gelen zu machen.
«Der grösste Erfolg wäre es, wenn eine unserer Entwicklungen im Alltag genutzt würde»
In Singapur tritt das Flagship-Programm Future Health Technologies in die zweite Phase. Programmdirektorin Nici Wenderoth sagt im Interview, was das Team in den ersten fünf Jahren leistete, und was es sich für die kommenden fünf Jahre vorgenommen hat.
Selbst der entfernteste Ozean ist mit Zink aus menschlichen Quellen belastet
Zink aus der Industrie und der Verbrennung von fossilen Brennstoffen gelangt bis in die entlegensten Ozeane, wie Forschende der ETH Zürich nachgewiesen haben. Dort übersteigt es inzwischen natürliche Einträge und könnte das Gleichgewicht von Meeresökosystemen stören.
Wie 400 Studierende mit KI und Hardware projektbasiert und praxisnah lernen
An der ETH Zürich entwickeln Studierende im Kurs «Embedded Systems» eigene Prototypen. Eine neue Hardware-Plattform, ein kleines benotetes Projekt sowie ein KI-Assistent ermöglichen diese Form des projektbasierten Lernens erstmals in einem Grosskurs mit 400 Teilnehmenden.
Windenergie und schöne Landschaften in Einklang bringen
In Europa lassen sich Windparks so planen, dass besonders schöne Landschaften geschont werden, ohne dass die Stromkosten steigen. Dies zeigt eine neue Studie. Auf regionaler Ebene kollidieren Landschaftsschutz und Energieziele aber weiterhin – etwa im Alpenraum.