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Globales QS-Ranking: ETH Zürich Spitze bei Arbeitsmarktfähigkeit, Forschung und Reputation
Die ETH Zürich gehört laut den QS World University Rankings 2027 weiter zu den besten Hochschulen der Welt. Sie behauptet ihren Platz in den globalen Top 10 und verzeichnet zugleich beachtliche Fortschritte bei der Reputation als Arbeitgeberin, den Verbleib der Absolvierenden sowie der internationalen Forschungszusammenarbeit.
Statistik für alle: Millionenpreis für Open-Source-Pioniere
Die freie und quelloffene Software R hat die Forschung in der Statistik und den Datenwissenschaften nachhaltig verändert und prägt sie bis heute. Nun erhalten die Pioniere, die sie seit rund 30 Jahren vorantreiben, den mit einer Million US-Dollar dotierten Rousseeuw-Preis für Statistik – einer der Preisträger ist der ETH-Mathematiker Martin Mächler.
Elisa Donati, wann werden KI-Roboter alltagstauglich?
Viele KI-Roboter wirken intelligent, solange sie in kontrollierten Umgebungen arbeiten. Die Neurowissenschaftlerin und Robotikforscherin Elisa Donati erklärt, warum echte Alltagstauglichkeit mehr braucht als schnelle Software.
Doppelerfolg für ETH-Jungunternehmen an den Venture Awards
Mit Baxiva und RegCheck haben gleich zwei Jungunternehmen aus dem Umfeld der ETH Zürich an den Venture Awards den ersten Platz in ihrer Kategorie erzielt. Die Auszeichnungen wurden am 15. Juni 2026 in Lausanne verliehen.
Ein Mini-Implantat für bessere Sicht
Wenn die Hornhaut am Auge stark geschädigt ist, bleibt oft nur eine Transplantation – doch Spendergewebe ist rar. Ein Forscher an der ETH Zürich entwickelt nun ein Implantat, das diese Lücke schliessen und Menschen ihre Sehkraft zurückgeben könnte.
Lichtschalter macht Krebs verwundbar
Forschende der ETH Zürich haben einen lichtgesteuerten molekularen Schalter entwickelt. Er weckt Lungenkrebszellen aus einem schützenden Ruhezustand und macht sie damit für Therapien besser zugänglich.
Aus Lebensmittelabfall wird CO₂-Fänger
Die Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre gilt als wichtiges Mittel gegen den Klimawandel – sie ist bislang aber energieintensiv und teuer. Forschende haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das Kohlendioxid effizient bindet und mit wenig Energie wieder freisetzt. Als Ausgangsmaterial dienen Abfälle aus der Käse- und Tofuproduktion.
Wie KI-Chatbots zu besseren Lern-Coaches werden
Viele KI-Systeme beantworten Fragen in Sekunden – und verhindern dabei oft genau das, was Lernen ausmacht: eigenes Denken. Der Machine-Learning-Experte Jakub Mačina entwickelt deshalb Modelle, die Schülerinnen und Schüler nicht mit fertigen Lösungen abspeisen, sondern sie Schritt für Schritt zum Verständnis führen.
ETH-Forscher analysiert die Gegner der Schweizer Nati
Am 11. Juni beginnt die Fussball-WM in Kanada, Mexiko und den USA. Während Fans weltweit mitfiebern, analysiert ETH‑Professor Ulrik Brandes für die Schweizer Nationalmannschaft gegnerische Spielmuster und Taktiken. Grundlage dafür sind grosse Mengen an Spiel‑ und Positionsdaten.
Neuer Wirkstoff könnte die Entwicklung von Alzheimer bremsen
Forschende der ETH Zürich haben einen Wirkstoff entwickelt, der bei Mäusen das Fortschreiten von typischen Alzheimer-Symptomen verlangsamt. Die Substanz schützt Nervenzellen und könnte künftig das Leiden von Betroffenen mindern. Ausserdem zeigt der Wirkstoff Anti-Aging-Effekte.
Bakterielle Fabriken als Schlüssel für klimafreundliche Chemie
Die chemische Industrie steckt in fast allen Alltagsprodukten ist aber zugleich für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. ETH-Forscherin Ronja Rappold will das ändern. Als ETH Pioneer Fellow entwickelt sie mit ihrem geplanten ETH-Spin-off «Teno Bioworks» Mikroorganismen, die CO₂ in nützliche Chemikalien umwandeln.
«Trotz der lieblichen Schneedecke über allem spürten wir in Blatten immer noch die Wucht des Ereignisses»
Der Felssturz im Mai 2025 verschüttete nicht nur das Dorf Blatten, sondern veränderte innert Sekunden auch die gesamte Landschaft. ETH-Professorin Martina Voser hat mit Landschaftsarchitektur-Studierenden Visionen für die Zukunft des Lötschentals entwickelt. Im Interview spricht sie über Mut, Veränderungen und das Schaudern vor Ort.