Nach einer aussergewöhnlich frühen Hitzewelle im Mai verzeichnete
Westeuropa den heissesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen.
Schutzmassnahmen dulden keinen Aufschub. Doch nicht alle Menschen leben
in kühlen, schattigen Wohnungen oder können sich ihre Arbeit flexibel
einteilen. Ein neuer wissenschaftlicher Ansatz zur «Thermal Justice» zeigt nun, wie Städte Hitzerisiken senken können, ohne
die Problematik auf andere Menschen, Orte und zukünftige Generationen
abzuwälzen.
Marine Hitzewellen treten häufig gemeinsam mit extremer Ozeanversauerung auf und erhöhen damit den Stress für Meeresorganismen. Eine aktuelle Studie der ETH Zürich zeigt, wo diese kombinierten Extremereignisse auftreten und weshalb sie für Ökosysteme und die Fischerei von Bedeutung sind.
Eine von Professor Florian Tramèr (D-INFK) mitverfasste Publikation wurde mit einem Test of Time Award am diesjährigen USENIX Security Symposium ausgezeichnet. Die 2016 veröffentlichte Forschung zeigte, wie maschinelle Lernmodelle, die über Online-Dienste zugänglich sind, von Angreifenden kopiert werden können. Die Arbeit hat die Forschung zur Sicherheit von KI-Systemen nachhaltig geprägt und ist bis heute von grosser Bedeutung