Neuer Masterplan: Gratistests bis Ende Oktober
Die Mitte September kommunizierten Änderungen zum Masterplan wurden in einen neuen Masterplan überführt, der zudem die Weiterführung der Testzentren an der ETH Zürich bis Ende Oktober vorsieht und die Übernahme der Kosten, die vom Bund nicht getragen werden.
Die Schulleitung der ETH Zürich hat beschlossen, die beiden Zentren für Antigentests im Hauptgebäude und auf dem Hönggerberg bis mindestens Ende Oktober weiterzuführen. Die Kosten, die für die Tests anfallen, werden von der ETH Zürich bis Ende Oktober übernommen, sofern sie nicht vom Bund getragen werden. Auch für Testkosten von ETH-Angehörigen ausserhalb Zürichs, darunter Basel und Lugano, kommt die ETH bis Ende Oktober auf.
Subsidiäre Kostenübernahme für Tests
Der Bund hat letzten Freitag angekündigt, die Kosten für Antigen-Schnelltests nur noch bis 10. Oktober zu übernehmen, beziehungsweise bis Ende November für Personen, die eine erste Impfung erhalten haben. Darüber hinaus können sich nur noch Personen weiterhin gratis testen lassen, die eine Impfunverträglichkeit haben und diese ärztlich bescheinigen lassen. Nicht betroffen von den neuen Regeln des Bundes ist das CovMass-Programm mit den PCR-Speicheltests. Diese Kosten werden weiterhin übernommen.
Der Entscheid zur subsidiären Übernahme der Kosten durch die ETH bis Ende Oktober ist in den neuen Masterplan eingeflossen, zusammen mit den Änderungen, die bereits am 17. September kommuniziert wurden.
Ablauf Zertifikatskontrollen Lehrveranstaltungen
Im Masterplan ist auch der Ablauf der Zertifikatskontrollen geregelt, die in der Öffentlichkeit in den letzten Tagen zu reden gab. Denn Studierende und Mitarbeitende, die über kein Covid-Zertifikat bzw. keinen Impf- oder ETH-internen Testnachweis verfügen, werden für die Teilnahme an der Präsenzlehrveranstaltung nicht zugelassen.
Zentral koordinierte externe Stewards prüfen systematisch und regelmässig das Zertifikat und einen gültigen Personalausweis (auch ETH-Karte). Zudem sind die Dozierenden und ihr Team aufgefordert, in kleineren Lehrveranstaltungen und Laborpraktika, wenn immer möglich die Zertifikate zu prüfen. Dies gilt insbesondere auch für Übungen, in denen die Hilfsassistierenden aufgerufen sind, die Kontrollen durchzuführen. Lehrveranstaltungen, welche nicht auf dem Campus stattfinden (Exkursionen, Feldkurse etc.), müssen flächendeckend durch die Dozierenden oder deren Personal kontrolliert werden.
Die hier geschilderte Art der Durchsetzung der Zertifikatspflicht wurde von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich gutgeheissen.
Maskenpflicht und Lüftung mit Frischluft
Neben der Zertifikatspflicht tragen eine generelle Maskenpflicht sowie technische Vorkehrungen zur Sicherheit im Unterricht bei. So laufen sämtliche Lüftungen in den Hörsälen auf der Maximalstufe und verwenden ausschliesslich Aussenluft.
Weitere Informationen
Aktueller Masterplan auf der ETH-Corona-Webseite
Kommentarregeln Intern aktuell
Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Stelle Artikel kommentieren, Fragen stellen oder auch auf Kommentare anderer Leserinnen und Leser antworten.
Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung von der Redaktion gelesen und aufgeschaltet, sofern sie den Kommentarregeln entsprechen. Bitte beachten Sie, dass daher u.a. anonym verfasste Kommentare sowie Beiträge, die persönliche Angriffe jeglicher Art, Beleidigungen oder gezielte Provokationen beinhalten, nicht veröffentlicht werden.