Häufig gestellte Fragen
PAKETH setzt die Prüfungen im Frühjahrsemester im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli an (Kalenderwochen 27-29). Es entsteht so eine Symmetrie zum Herbstsemester, da die Prüfungsvorbereitungszeiten dann im Winter und Sommer gleich lang sind.
Zudem können die Prüfungen einschliesslich der Korrekturen teilweise vor den Sommerschulferien abgeschlossen werden. Da der akademische Kalender insgesamt nicht besonders familienfreundlich ist (Frühlings- und Herbstferien fallen in die Vorlesungszeit), ist dies ein relevanter Aspekt.
Schliesslich ermöglicht das Vorziehen der Prüfungsperiode für alle Beteiligten einen neuen zeitlichen Freiraum von 8 Wochen vorlesungs- und prüfungsfreier Zeit, die vielfältig genutzt werden kann, etwa für Praktika, Summer Schools, extra-curriculare Aktivitäten und für Erholung.
Das darf nicht passieren! Die Umsetzung von PAKETH muss von Anpassungen in der Unterrichtsgestaltung und im Lernverhalten begleitet sein.
Die Studierenden werden vermehrt bereits im Semester Lehrinhalte verarbeiten und auf diese Weise früher auf die Schlussprüfung vorbereitet sein. Dafür müssen aber Freiräume geschaffen werden. Dies wird Fokussierungen sowie auch teilweise die Reduktion der Stoffumfänge erfordern.
Das Initiieren dieses Prozesses innerhalb der Lerneinheiten ist ein wichtiger Bestandteil des Projektes PAKETH.
Auch dies soll nicht passieren.
Die Qualität einer akademischen Ausbildung wird sich je länger, je mehr nicht an der reinen Quantität des Wissens messen lassen, sondern daran, wie die Absolvent:innen mit dem Wissen umgehen und wie sie es anwenden können.
Andere Hochschulen, mit denen wir uns gerne messen, zeigen uns, dass dies auch in einem deutlich strafferen Zeitplan möglich ist.
Engagierte Studierende werden zudem die entstehenden Freiräume für ihre persönliche Entwicklung gewinnbringend zu nutzen wissen.
Leider nicht. Die Schulferien liegen in den Semesterwochen 4 und 5, was für den Unterbruch definitiv zu früh ist. Die Vorlesungszeit wird daher nach der 7. Unterrichtswoche für eine Woche unterbrochen (KW 45).
Der Beginn des Herbstsemesters in der Kalenderwoche 37, d.h. eine Woche früher als heute, wäre eine Option.
Damit würde die ETH jedoch aus dem koordinierten schweizerischen akademischen Kalender ausbrechen. Für die gemeinsamen Studiengänge mit der Universität Zürich und der Universität Basel wäre dies ein grösseres Problem, für das Lösungen gefunden werden müssten.
Es ist aber zu bedenken, dass die Netto-Unterrichtszeit im Frühjahrssemester auch nicht mehr als ca. 13 Wochen beträgt, da neben der Osterpause mehrere Feiertage ins Semester fallen. Eine Reduktion des HS auf 13 Wochen entspricht faktisch einer Symmetrierung der reinen Unterrichtszeit.
Geplant ist weiter, dass alle vorbereitenden Aktivitäten, u.a. Begrüssungsveranstaltungen der Neueitretenden, in die Woche 37 (neue Onboarding-Woche) vorverlegt werden, so dass die erste Semesterwoche vollumfänglich für den Unterricht genutzt werden kann.
Heute finden in den Sessionen Prüfungen aus beiden Semestern statt. Insbesondere Prüfungsblöcke werden in jeder Session angeboten. Zudem sind die Prüfungen gleichzeitig Erstprüfungen und Repetitionsprüfungen.
Künftig werden in einer Prüfungsperiode nur noch Lerneinheiten geprüft, welche im vorangegangenen Semester stattgefunden haben. Für Repetitionsprüfungen gibt es dann ein separates Zeitfenster.
Die Rahmenbedingungen für eine kompakte Prüfungsplanung werden damit deutlich einfacher. Es ist auch vorgesehen, dass die Prüfungstermine viel früher bestimmt und kommuniziert werden als bisher.
Grundsätzlich sehen wir die Integration von Belegung eines Moduls und damit gleichzeitiger Anmeldung zum Leistungsnachweis als eines der Kernanliegen von PAKETH.
Für die Studierenden wird dies bedeuten, dass sie bereits früh im Semester verbindlich planen müssen, welche Lerneinheiten sie absolvieren wollen.
Neben der normalen Belegung eines Moduls wird zusätzlich die Option geschaffen, diese als «Hörer:in» zu besuchen. Dies erlaubt es, nach Interesse an Vorlesungen teilzunehmen und Zugang zu den Materialien zu erhalten. Die Teilnahme an den Leistungsnachweisen und damit der Erwerb der Kreditpunkte ist jedoch ausgeschlossen. Eine Hörer:innenbelegung kann nicht zu einem späteren Zeitpunkt in eine normale Belegung umgewandelt werden. Eine erneute Belegung in einem späteren Semester zum Zweck, die KP zu erwerben, ist aber möglich.
Kurzfristig könnte in der Tat die Zahl der Prüfungen eher noch zunehmen.
Eine Reduktion kann aber erreicht werden, indem kleinere Kurse zu grossen zusammengeführt werden und indem vermehrt die Leistungsnachweise ins Semester integriert werden.
Ein Jahreskurs muss zudem nicht zwingend immer in zwei Semesterkurse aufgeteilt werden, er kann auch als grosser Semesterkurs in einem Semester untergebracht werden.
In der Detailkonzeptphase wurden die aus dem Lehrretreat 2023 mitgebrachten Vorschläge für Veränderungen weiter konkretisiert und zu einem Gesamtkonzept zusammengefügt. Dabei soll die gesamthafte Sinnhaftigkeit und Konsistenz aufgezeigt werden und es wird dargelegt, wie die Umsetzung funktionieren soll. Es werden aber noch nicht alle Details ausgearbeitet. Nach der Vernehmlassung und dem daran anschliessenden Entscheid der Schulleitung begann im Herbst 2024 die Umsetzungsphase, welche bis zum Einführungstermin 2027 dauern wird. In dieser Zeit werden die fehlenden Details geklärt und alle Vorbereitungen getroffen, welche für die Einführung benötigt werden. In der Umsetzungsphase werden Departemente, Dozierende und viele Einheiten der Verwaltung sehr direkt beteiligt sein und ihre Beiträge leisten müssen.
geschützte Seite PAKETH-Manual Version 1.2 (aktualisierte Version vom 22. September 2025), Konzept und Umsetzungsempfehlungen des Rektorats.
Sie finden alle relevanten Arbeitsdokumente auf der Startseite von PAKETH.
Nein, PAKETH kann nicht ohne Digital Campus umgesetzt werden. PAKETH und Digital Campus sind zwei Projekte, die in starker Wechselwirkung zueinanderstehen.
PAKETH reformiert den akademischen Kalender und das Prüfungswesen der ETH. Digital Campus entwickelt eine neue digitale Systemlandschaft für den Lehr-, Studien- und Administrationsbetrieb der ETH.
Da die aktuelle Systemlandschaft mit den Reformen, die durch PAKETH umgesetzt werden, nicht kompatibel ist, ist Digital Campus eine der notwendigen Voraussetzungen dafür, damit PAKETH eingeführt werden kann. Die Einführung von PAKETH und Digital Campus ist auf HS 2027 geplant.
Die Projektteams von PAKETH und Digital Campus sind in einem ständigen Dialog untereinander und im Austausch mit Departementen, zentralen Diensten, Hochschulgruppen und der Schulleitung. So wird regelmässig überprüft, ob sich der Reformprozess wie geplant entwickelt.
Aktuell wird mit der Einführung von PAKETH und Digital Campus per HS 2027 geplant. Mit den beiden Reformen beschreitet die ETH einen neuen Weg ohne Erfahrungswerte. Eine genaue langfristige Prognose ist u.a. auch deshalb schwierig, da eine starke Wechselwirkung mit dem Projekt Digital Campus gegeben ist.
Die Projektteams von PAKETH und Digital Campus sind in einem ständigen Dialog untereinander und im Austausch mit Departementen, zentralen Diensten, Hochschulgruppen und der Schulleitung. So wird regelmässig überprüft, ob sich der Reformprozess wie geplant entwickelt.
Der späteste Zeitpunkt, an dem der Rektor über den Einführungstermin HS 2027 von PAKETH und Digital Campus entschieden wird, ist Juni 2026 (s. auch Zeitplan Digital Campus). Es kann aber auch schon früher zu einer Entscheidung kommen, ob weiterhin an der Einführung 2027 festgehalten wird oder ob die Einführung um ein Jahr auf HS 2028 verschoben wird.
Die Projektteams von PAKETH und Digital Campus sind in einem ständigen Dialog untereinander und im Austausch mit Departementen, zentralen Diensten, Hochschulgruppen und der Schulleitung. So wird regelmässig überprüft, ob sich der Reformprozess wie geplant entwickelt.