Die Weiterentwicklung des HGZZ von der Polyterrasse bis zum Gloriapark

Das Hochschulgebiet wird sich bis 2030 verändern. Die ETH erneuert ihr Mensa- und Mehrzweckgebäude unter der Polyterrasse sowie das Hauptgebäude samt Vorplatz. USZ und UZH bauen ein neues Spital sowie ein Bildungs- und Forschungszentrum. Umgestaltet werden die Strassen, Velowege und Grünräume.

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4 Kommentare

  • Ottmar Holdenrieder01.12.2020 12:13

    Was passiert eigentlich mit den herrlichen Graffitis von Harald Nägeli in der Tiefgarage? Die ETH hat ja eine Graphische Sammlung und eine gewisse kulturelle Verpflichtung...

     
    • Linda Schädler, Kommission Kunst am Bau01.12.2020 15:25

      Bei den Werken von Harald Naegeli in der Tiefgarage des ETH Hauptgebäudes handelt es sich um die umfangreichste Gruppe im öffentlichen Raum auf dem Platz Zürich. Die Kommission Kunst am Bau der ETH Zürich ist sich der Bedeutung der künstlerischen Position bewusst und erachtet es als wichtig, möglichst viele seiner mit Sprayfarbe gezeichneten Figuren zu erhalten. Deshalb entschied die Kommission, alle Werke auf bestehenbleibenden Mauern zu erhalten. Dies betrifft mit 22 Arbeiten den grösseren Teil des Bestandes in der Tiefgarage. Die Werke auf einer abzubrechenden Wand verschwinden in Absprache mit den Künstler, sie werden jedoch umfassend dokumentiert.

       
       
     
  • Stefan Jenkins01.12.2020 11:28

    Bezüglich der Sanierung des Vorplatzes: Handelt es sich hierbei um das Projekt, welches 2015 angekündigt wurde (Boltshauser Architekten) oder ist es ein neues Projekt? Damals war die Verlängerung der Portiken sowie ein Wasserspiel geplant. Siehe auch: https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2015/12/mm-neugestaltung-raemihof.html

     
    • Redaktion Hochschulkommunikation01.12.2020 13:53

      Danke für die Anfrage. Bei der nun bevorstehenden Sanierung handelt es sich nicht um das Projekt «Kameliendame» von 2015. Mit der bevorstehenden Sanierung ändert sich das Erscheinungsbild des Vorplatzes nur geringfügig. Form und Materialisierung bleiben gleich. Neu wird, dass die Natursteine nicht mehr rechtwinklig verlegt werden, sondern radial. Durch das Wegfallen der Steinbete wirkt der Vorplatz insgesamt grosszügiger. Dank höherer Traglast werden künftig die Nutzungsbeschränkungen entfallen. Damit kann der Platz vielfältiger genutzt werden. Ausserdem werden die Niveaudifferenzen im Eingangsbereich wegfallen und der Platz wird vom Trottoir bis zum Eingang rollstuhlgängig. Das Projekt «Kameliendame», das vorsah, die Kolonnaden oder Portiken an den seitlichen Eingängen zu verlängern, wurde aus Gründen der Finanzierung und der Denkmalpflege nicht weitergeführt. Es handelt sich um reine Sanierungs- und Instandsetzungsmassnahmen, die die Nutzungsdauer für die nächsten 30-40 Jahren sicherstellen.