Neue Räume für die Kleinsten
Seit Anfang Mai hat die Kinderkrippe der Stiftung kihz auf dem Campus Hönggerberg ihre Räume für eine zusätzliche Säuglingsgruppe umgebaut sowie einen neuen Bewegungsraum erhalten.
Die nigelnagelneuen, farbig umrandeten Bettchen sind ebenerdig aneinandergereiht. Die Fenster sind so tief, dass auch die Kleinsten nach draussen blicken können. Nebenan sind eine neue Krabbelecke mit hellen, einladenden Möbeln eingerichtet sowie ein Raum zum Stillen und Wickeln.
Seit Montag, 4. Mai 2015, betreut kihz, die gemeinsame Stiftung der ETH Zürich und der Universität Zürich für Kinderbetreuung, in diesen Räumen auf dem Campus Hönggerberg eine weitere Gruppe mit Säuglingen im Alter von vier bis achtzehn Monaten. Insgesamt 55 Plätze ab vier Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten - verteilt auf fünf Gruppen («Schmetterlinge», «Krokodile», «Igel», «Papageien», «Bären») - gibt es in der kihz Hönggerberg. 74 Familien profitieren derzeit auf dem Hönggerberg von dieser Dienstleistung.
Zudem hat kihz einen zusätzlichen Bewegungsraum eingerichtet: In einem provisorisch zur «Turnhalle» ausgebauten Container gibt es Matten und Spielgräte für die Kinder.
Der Ausbau ist Teil des Download Gender Action Plans der ETH Zürich und eines Beschlusses der Schulleitung vom vergangenen Jahr,
- die externe Seite kihz Hönggerberg auszubauen;
- die Servicestelle für Kinderbetreuung, Hello Kids!, aufzubauen; und
- ETH-Angehörigen einen Beitrag an die höheren Betreuungskosten für Kinder unter 18 Monaten (Säuglinge) zu zahlen, um so die Differenz zu den Beiträgen für Kleinkinder ab 18 Monaten auszugleichen (Details in den «Download Richtlinien über die finanzielle Unterstützung von Säuglingsplätzen für ETH-Angehörige (PDF, 53 KB)»).
Monika Haetinger Walther, kihz Geschäftsführerin, und Julia Oberle, Leiterin kihz Hönggerberg, freuen sich: «Mit dem von der ETH finanzierten Ausbau der Kinderkrippe Hönggerberg können wir elf Familien entlasten», sagt Monika Haetinger. Vor allem für wissenschaftliche Mitarbeitende aus dem Mittelbau sind die Krippenplätze eine wichtige Rahmenbedingung, um Familie und Laufbahn in der Wissenschaft verbinden zu können.
Insgesamt verfügt kihz über sieben eigene Kindertagesstätten an den Hochschulstandorten Hönggerberg, Irchel und Zentrum.
Ansichten der kihz Hönggerberg