Prof. em. Dr. Martin Quack

Prof. em. Dr.  Martin Quack

Prof. em. Dr. Martin Quack

Emeritierter Professor am Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften

ETH Zürich

Inst. Mol. Phys. Wiss.

HCI E 235

Vladimir-Prelog-Weg 1-5/10

8093 Zürich

Schweiz

Zusätzliche Informationen

Martin Quack ist seit 1983 ordentlicher Professor für Physikalische Chemie an der ETH Zürich.


Er studierte ab 1966 Chemie (in Darmstadt, Grenoble und Göttingen; 1971 Diplom als Chemiker). Seine Dissertation auf dem Gebiet der Reaktionskinetik führte M. Quack von 1972 bis 1975 an der EPF Lausanne bei J. Troe aus. Nach einer Postdoktoranden-Zeit 1976/77 als Max-Kade-Fellow bei W.H. Miller an der University of California, Berkeley, folgte 1978 die Habilitation in physikalischer Chemie an der Universität Göttingen mit Arbeiten über Infrarotlaserchemie. 1982 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor (C4) an die Universität Bonn und 1983 an die ETH Zürich. Im Hilary Term 1988 war er Hinshelwood Lecturer (Oxford University) und Christensen Fellow am St Catherine's College. Einen Ruf zum Direktor ans Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie (Göttingen) lehnte er 1993 ab und verblieb seither an der ETH. M. Quack forscht über die Grundlagen der molekularen Kinetik und Spektroskopie, die Primärprozesse der intramolekularen Kinetik und Quantendynamik auf der Femto- bis Nanosekundenzeitskala, Infrarotlaserchemie, die Theorie chemischer Reaktionen und fundamentale Symmetrieprinzipien in molekularen Prozessen. Von 1992 bis 2008 war er Studiendelegierter der Interdisziplinären Naturwissenschaften (seit 2008 stellvertretender Studiendelegierter).


Für seine Arbeiten wurde er unter anderem mit dem Dozentenstipendium (1980), dem Nernst-Haber-Bodenstein-Preis (1982), dem Klung-Preis (1984), dem Otto-Bayer-Preis (1991) und dem Paracelsus-Preis (2002) der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft ausgezeichnet. Er wurde 1990 zum "Fellow" der American Physical Society gewählt, sowie 1998 zum Mitglied der Leopoldina und 1999 zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen (vormals Preussischen) Akademie der Wissenschaften. Er ist seit 2002 Mitglied des Nationalen Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds und erhielt 2009 den Dr. rer. nat. h.c. der Universität Göttingen.

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