Akademische Integrität

Seit dem Aufkommen von generativer künstlicher Intelligenz ist es wichtiger denn je, die akademische Integrität stets zu wahren, indem sich Dozierende, Studierende und Mitarbeitende an die Grundsätze der Verantwortung, Transparenz und Fairness halten.

Integrität als Haltung

Das Prinzip der wissenschaftlichen Integrität gilt nicht nur für die Forschung, sondern muss auch in der Lehre aktiv gelebt werden. Generative KI lässt die bisher bekannten Grenzen zwischen Fakten und Fiktion verschwimmen. Deshalb braucht es stets den "Human-in-the-Loop", um Ergebnisse zu validieren, zu hinterfragen, auf Fehler und auf Biases zu überprüfen. Der verantwortungsvolle und transparente Umgang mit GenAI bildet einen Grundpfeiler akademischer Integrität.

Wissenschaftliches Arbeiten

Die Dozierenden werden aufgefordert, Regeln und Richtlinien in Bezug auf den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz für die Aufgaben, Projekte und Bewertungen in ihren Kursen aufzustellen. Es gibt keine allgemein gültigen Lösungsansätze, umso wichtiger ist eine klare Kommunikation zwischen Dozierenden und Studierenden. Die Festlegung dieser Regeln kann auch ein Teil der Diskussion innerhalb des Kurses sein, um gemeinsam pragmatische und faire Konsenslösungen zu erarbeiten und festzuhalten.

Bei der Verwendung von KI-Werkzeugen entgegen den Anweisungen des Dozierenden gelten weiterhin die bereits bestehenden Prozesse. Verstösse, wie die Verwendung nicht zugelassener Hilfsmittel oder die Nicht-Deklaration ihrer Verwendung, werden disziplinarisch geahndet (siehe auch externe Seite Disziplinarverordnung ETH Zürich).