Quiz: Energie – alles klar?

Energie bewegt die Welt. Sie ist elementar und allgegenwärtig – und doch nur schwer fassbar. Unser Quiz nimmt Sie mit auf einen energetischen Streifzug.

In unserer Quiz-Reihe nehmen wir Sie mit auf Erkundungstour durch Forschung und Lehre der ETH Zürich. Diese Folge widmet sich dem Thema Energie.

Um Energie ging es auch am Energy Day @ ETH am 10. Dezember 2019. Der Publikumsevent des Energy Science Center ergründete dieses Jahr, ob ein klimaneutrales Energiesystem bis 2050 möglich ist. Insgesamt kamen über 400 Gäste aus Industrie, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie Winterthurer Kantonsschülerinnen und -schüler an die ETH Zürich, um die Jugend-Energiekonferenz, die Fokus-Dialoge zu den Themen Mobilität und Stromversorgung und das Symposium zu besuchen.

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Quiz: Energie - alles klar?

  1. Frage 1 von 7
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    1. Was ist eigentlich Energie?

    • ✓ Richtig Energie ist eine grundlegende Grösse der Natur, die sowohl in der Physik, Chemie und Biologie eine wichtige Rolle spielt als auch in Technik und Wirtschaft. Energie kommt in Form unterschiedlicher Energieträger vor. Zum Beispiel als Rohöl, Erdgas, Wasserkraft, Uran, Sonnenstrahlung oder Wind. Diese sogenannte Primärenergie können Menschen umwandeln und technisch nutzen. Man kann Energie nicht produzieren oder vernichten, sie bleibt immer erhalten, aber man kann sie umwandeln. Mehr dazu (Bild: winyuu / iStock)

    • ✘ Falsch Energie ist eine grundlegende Grösse der Natur, die sowohl in der Physik, Chemie und Biologie eine wichtige Rolle spielt als auch in Technik und Wirtschaft. Energie kommt in Form unterschiedlicher Energieträger vor. Zum Beispiel als Rohöl, Erdgas, Wasserkraft, Uran, Sonnenstrahlung oder Wind. Diese sogenannte Primärenergie können Menschen umwandeln und technisch nutzen. Man kann Energie nicht produzieren oder vernichten, sie bleibt immer erhalten, aber man kann sie umwandeln. Mehr dazu (Bild: winyuu / iStock)

  2. Frage 2 von 7
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    2. Was versteht man unter «Sekundärenergie» und weshalb ist sie wichtig?

      • ✓ Richtig Unter «Sekundärenergie» versteht man tatsächlich diejenigen Energieformen, die Menschen transportieren, speichern und technisch nutzen können. Also Elektrizität, Treibstoffe, Heizöl oder Fernwärme. Sie entsteht, indem man Primärenergie wie zum Beispiel Rohöl, Erdgas, Wasserkraft, Uran, Sonnenstrahlung oder Wind umwandelt. Weitere Infos beim Energy Science Center (Bild: acilo / iStock)

      • ✘ Falsch Unter «Sekundärenergie» versteht man tatsächlich diejenigen Energieformen, die Menschen transportieren, speichern und technisch nutzen können. Also Elektrizität, Treibstoffe, Heizöl oder Fernwärme. Sie entsteht, indem man Primärenergie wie zum Beispiel Rohöl, Erdgas, Wasserkraft, Uran, Sonnenstrahlung oder Wind umwandelt. Weitere Infos beim Energy Science Center (Bild: acilo / iStock)

    • Frage 3 von 7
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      3. Woher bezieht die Schweiz hauptsächlich ihre Energie?

        • ✓ Richtig Da die Schweiz ausser Wasserkraft und Brennholz nur über geringe Energievorkommen verfügt, muss sie etwa 75 Prozent ihres Bedarfs importieren, etwa in Form von Erdöl, Erdgas, Kohle oder nuklearen Brennelementen. Die Stromerzeugung der Schweiz erfolgte im Jahr 2017 zu 60 Prozent durch Wasserkraft und zu 32 Prozent in den Kernkraftwerken. Ausserdem konnte Strom zu 9 Prozent aus anderen Erzeugungsarten (Kehrrichtverbrennung, Wind, Photovoltaik, etc.) erzeugt werden (die Anteile sind jeweils aufgerundet). Weitere Infos zum Potenzial der Wasserkraft (Bild: piovesempre / iStock)

        • ✘ Falsch Da die Schweiz ausser Wasserkraft und Brennholz nur über geringe Energievorkommen verfügt, muss sie etwa 75 Prozent ihres Bedarfs importieren, etwa in Form von Erdöl, Erdgas, Kohle oder nuklearen Brennelementen. Die Stromerzeugung der Schweiz erfolgte im Jahr 2017 zu 60 Prozent durch Wasserkraft und zu 32 Prozent in den Kernkraftwerken. Ausserdem konnte Strom zu 9 Prozent aus anderen Erzeugungsarten (Kehrrichtverbrennung, Wind, Photovoltaik, etc.) erzeugt werden (die Anteile sind jeweils aufgerundet). Weitere Infos zum Potenzial der Wasserkraft (Bild: piovesempre / iStock)

      • Frage 4 von 7
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        4. Wofür wird hierzulande am meisten Energie verbraucht?

          • ✓ Richtig Proportional verbraucht der Verkehr mit über einem Drittel am meisten Energie. Auch absolut ist sein Verbrauch seit 1990 am stärksten gestiegen. Der Endenergieverbrauch in der Schweiz hat seit 1950 um das Fünffache zugenommen, wobei das Wirtschafts- und das Bevölkerungswachstum wichtige Ursachen waren. Dank technischer Fortschritte und höherer Energieeffizienz hat der Verbrauch pro Person seit 1990 um 15 Prozent abgenommen. Mehr dazu (Bild: Evgeny Gromov/iStock)

          • ✘ Falsch Proportional verbraucht der Verkehr mit über einem Drittel am meisten Energie. Auch absolut ist sein Verbrauch seit 1990 am stärksten gestiegen. Der Endenergieverbrauch in der Schweiz hat seit 1950 um das Fünffache zugenommen, wobei das Wirtschafts- und das Bevölkerungswachstum wichtige Ursachen waren. Dank technischer Fortschritte und höherer Energieeffizienz hat der Verbrauch pro Person seit 1990 um 15 Prozent abgenommen. Mehr dazu (Bild: Evgeny Gromov/iStock)

        • Frage 5 von 7
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          5. Ein Beitrag, wie die ETH Zürich ihren Energieverbrauch nachhaltig gestalten und CO2 reduzieren kann, ist das Anergienetz auf dem Campus Hönggerberg. Wie funktioniert es?

            • ✓ Richtig Auf dem Campus Hönggerberg baut die ETH Zürich ein Erdspeichersystem, das heizen und kühlen kann und CO2-Emissionen reduziert. Die Idee ist einfach: Der Erdspeicher funktioniert wie eine Batterie, die je nach Saison auf- oder entladen wird. Während die einen Gebäude im Winter beheizt werden, geben andere – vor allem dort, wo Server oder Laborgeräte stehen – während des ganzen Jahres Wärme ab und müssen gekühlt werden. Mit dem Erdspeichersystem wird überschüssige Wärme mit Hilfe von wassergefüllten Erdsonden 150-200 Meter tief im Erdreich eingelagert, um sie im Winter zum Heizen zu nutzen und im Sommer zum Kühlen. Mehr dazu (Bild: ETH Zürich/Florian Meyer)

            • ✘ Falsch Auf dem Campus Hönggerberg baut die ETH Zürich ein Erdspeichersystem, das heizen und kühlen kann und CO2-Emissionen reduziert. Die Idee ist einfach: Der Erdspeicher funktioniert wie eine Batterie, die je nach Saison auf- oder entladen wird. Während die einen Gebäude im Winter beheizt werden, geben andere – vor allem dort, wo Server oder Laborgeräte stehen – während des ganzen Jahres Wärme ab und müssen gekühlt werden. Mit dem Erdspeichersystem wird überschüssige Wärme mit Hilfe von wassergefüllten Erdsonden 150-200 Meter tief im Erdreich eingelagert, um sie im Winter zum Heizen zu nutzen und im Sommer zum Kühlen. Mehr dazu (Bild: ETH Zürich/Florian Meyer)

          • Frage 6 von 7
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            6. Weshalb sind erneuerbare Energien so bedeutend für die Energiezukunft?

              • ✓ Richtig Die Weltbevölkerung deckt ihren Energiehunger zu einem grossen Teil aus endlichen fossilen Quellen. Bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas entstehen CO2 und andere Luftschadstoffe. Erneuerbare Energien wie Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse verursachen viel weniger CO2 und sind weniger umweltschädlich. Es gibt jedoch keine Energieform, welche die Umwelt nicht belastet. Mehr dazu (Bild: DrAfter123/iStock)

              • ✘ Falsch Die Weltbevölkerung deckt ihren Energiehunger zu einem grossen Teil aus endlichen fossilen Quellen. Bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas entstehen CO2 und andere Luftschadstoffe. Erneuerbare Energien wie Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse verursachen viel weniger CO2 und sind weniger umweltschädlich. Es gibt jedoch keine Energieform, welche die Umwelt nicht belastet. Mehr dazu (Bild: DrAfter123/iStock)

            • Frage 7 von 7
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              7. Mit steigender Stromproduktion durch Windkraft und Sonnenenergie wird es – im Vergleich zum heutigen Mix aus fossilen Energieträgern, Wasserkraft und Kernkraft –immer schwieriger, Leistungsschwankungen auszugleichen. Diese Aussage ist...

                • ✓ Richtig Die Aussage ist richtig: Da die Sonne nicht immer scheint und der Wind unregelmässig bläst, wird es mit steigender Wind- und Solarproduktion immer schwieriger, Leistungsschwankungen im Stromnetz auszugleichen. Um solche komplexen Wechselwirkungen herauszufinden, haben Forschende aus dem ETH-Bereich (ETH Zürich, PSI, Empa) 2018 die Forschungsplattform ReMaP lanciert. Weitere Informationen hier und hier (Bild: artJazz/iStock)

                • ✘ Falsch Die Aussage ist richtig: Da die Sonne nicht immer scheint und der Wind unregelmässig bläst, wird es mit steigender Wind- und Solarproduktion immer schwieriger, Leistungsschwankungen im Stromnetz auszugleichen. Um solche komplexen Wechselwirkungen herauszufinden, haben Forschende aus dem ETH-Bereich (ETH Zürich, PSI, Empa) 2018 die Forschungsplattform ReMaP lanciert. Weitere Informationen hier und hier (Bild: artJazz/iStock)

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